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Danke an alle, die an mich gedacht haben vorgestern, denn es ist echt super gelaufen, ich habe sogar eine 1 bekommen. Ich kann euch nicht sagen, wie glücklich ich bin!!! Die Kinder waren total lieb und aufmerksam und habe super mit gemacht und die Lehrer waren mir anscheinend auch sehr wohl gesonnen. Was der Inhalt der Stunde war? Das wollt ihr nicht wirklich wissen! Es war eigentlich langweilig, aber eben genau der Stoff, der für Kinder in dem Alter richtig ist. Ja, nach der Stunde haben mich die Prüfer dann zu dem Gespräch gebeten und haben mir gesagt – was ich mir ja eh schon denken konnte – dass es ganz toll gelaufen ist und dass ich auf dem besten Weg bin, eine gute Lehrerin zu werden. Das ging echt runter wie Butter, vor allem wenn ich mir überlege, wie niedergeschlagen, traurig, hoffnungslos und zornig ich das letzte Mal war.
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Vor vier Wochen habe ich euch ja von meiner Lehrprobe erzählt, nicht wahr? Ja, die die so beschissen gelaufen ist. Ein Drama echt, danach habe ich mir wirklich aus Verzweiflung die Augen aus dem Kopf geheult, gut, dass Jochen da war, mein derzeitiger Freund, der hat mich dann echt lieb getröstet. Das schlimme ist nur, dass morgen schon wieder eine Lehrprobe ansteht und da die letzte doch so katastrophal war, habe ich jetzt noch mehr schiss. Diese Kinder, die waren aber auch echt so hundsgemein!! Diesmal, also morgen habe ich Gott sei Dank viel nettere Kinder, es sind die Kleinen aus Klasse 5. Die mag ich und die mögen mich, das ist doch schon mal ne gute Voraussetzung, das weiß ich rational ja auch, aber emotional kann ich gerade echt durchdrehen! Was ist denn nur los mit mir? Früher, in der Uni war ich doch auch nie so nervös, wenn ich zum Beispiel ein Referat halten musste.
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Ja, ich hatte den Eindruck, dass sie sich alle gegen mich verschwört hatten, die gemeinen Schüler. Ich rief einen der Jungs auf, den Jörn, und er sagte einfach nichts, auch als ich ihn mehrmals ansprach. Er sagte nichts, stellt euch das mal vor, es brodelte schon in mir... Und ich hatte da schon die kritischen Blicke der beiden Beisitzerinnen bemerkt. Dann versuchte ich es erneut und fragte in die Klasse: Wer kann mir sagen, worum es in Schillers Glocke geht. Und keiner reagierte, wirklich keiner, noch nicht einmal die Streber aus der ersten Reihe. Ich konnte es nicht fassen! Ich hatte ihnen doch extra Gummibärchen gegeben und auch ein Eis versprochen, wenn sie denn lieb sind. Aber sie waren gar nicht lieb. Am Ende konnte ich zwar noch aus dem ein oder anderen Schüler was raus zwingen, aber natürlich ist die Lehrprobe trotzdem beschissen gelaufen und das haben mir die Prüfer dann auch mitgeteilt, allerdings in netteren Worten.
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Damals vor zwei Wochen hatte ich doch diese Lehrprobe und ich habe euch ja schon erzählt, dass ich so einen wahnsinnigen Schiss davor hatte. An dem Morgen war ich also echt das reinste Nervenbündel und ich habe mir vor Angst echt fast in die Hosen geschissen auf gut Deutsch. Dann kam ich also in der Schule an und ging in den Klassenraum, der für die Lehrprobe vorgesehen war. Zwei Kollegen von mir und ein Auswärtiger saßen schon da, mit dem Notizblock auf den Knien und der Oberstudienrat hatte sogar ein I Pad auf seinen Knien, was ein feiner Herr, dachte ich mir. Ich hatte mich an dem Morgen extra schick gemacht, in der Hoffnung, wenigstens damit punkten zu können. Dann ging es los, die Lehrprobe war im Fach Deutsch. Schillers Glocke sollte besprochen und interpretiert werden, nur leider hatten die dummen Schüler gar keinen Bock darauf. Das war dann das Problem.
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Zur Hauptspeise und zum Nachtisch gab es dann ein Büffet, mit allem, was das Herz begehrt. Es gab Fisch und Fleisch und das tollste Gemüse und alle Beilagen. Das Gute war, dass alles in recht kleinen Schüsseln angerichtet war, sodass es nicht schon nach den ersten 20 Leuten alles schon furchtbar aussah. Es war so lecker und appetitlich alles und auch der Nachtisch war ein Traum. Aus ganz vielen kleinen Döschen gab es die verschiedensten Dessert Variationen, es gab zum Beispiel Crème brûlée und Joghurt mit Eis und Himbeeren und Mousse au Chocolat. Ein Traum. Mein Vater. Der ja auch eingeladen war, hat glaub ich das halbe Nachtisch Buffet selbst vernascht. Und dann haben wir getanzt, die ganze Nacht lang, dazwischen gab es noch den ein oder anderen Vortrag von dem einen und dem anderen Vater und von den Geschwistern der Braut und des Bräutigams und dann gabs eben ne richtige Party. Gefeiert haben wir bis sechs Uhr morgens.
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Ja, hier bin ich wieder, und ich habe euch ja noch immer nicht erzählt, wie es mit der Hochzeitsfeier dann weiterging. Also nach der Messe, die übrigens um 15h stattfand, sind wir dann weiter, also auch nach dem Gratulieren, dem Sektempfang und den Fotos, zur eigentlichen Feier. Da gab es dann nochmal Sekt und Kaffee und Kuchen. Es war schon fast 18h. Und dann standen alle noch ein bisschen rum und schlürften Sekt. Dann wurde zum Essen gebeten und jeder setzte sich an den Platz, der ihm zugeteilt wurde. Was hatte ich für ein Glück, ich saß an dem Brauttisch. Ist ja klar als Trauzeugin. Es war so schön dekoriert der Saal mit verschiedenfarbigen Rosen und Blütenweißen Tischdecken und gestärkten Servierten, eigentlich ganz klassisch, wie ich finde, und einfach wunderschön. Das Essen war auch ganz toll, der erste Gang, der wurde serviert, es gab eine klassische Hochzeitssuppe mit leckeren Klößen und Eierstich und frisch gebackenem Brot mit Butter.
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Beim Ringetausch hat irgendwie die Hälfte der Messebesucher angefangen zu heulen, vor allem aber Sabine, die war echt völlig aufgelöst und konnte das Ja Wort kaum über die Lippen bringen. Gut, dass sie wasserfestes Make up drauf hatte, sonst hätte sie bestimmt ausgesehen wie ein Zombi. Aber sogar Stefan, der harte Kerl hatte auch echt schon ziemlich Pippi in den Augen. Am süßesten war es zu beobachten, wie Sabines Papa, der Hans gerührt war, sein Gesichtsausdruck war wirklich auch eines der Highlights an dem Tag. Ja, dann nach der Kirche gratulierten wir alle dem Brautpaar, was wirklich schon stundenlang gedauert hat. Oh man! Und dann gab es einen Sektempfang mit Häppchen und so. Das war so schön, denn die Sonne schien, obwohl es doch sehr kalt war. Aber wir hatten ja alle dicke Mäntel mit. Und dann machte der Fotograf Fotos, erst vom Brautpaar und dann noch von der ganzen Hochzeitsgemeinde.
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Die Lehrprobe war eine Katastrophe, das kann ich euch sagen, aber ich erzähle es euch demnächst mal, denn in der Zwischenzeit ist wichtigeres passiert. Sabine und Stefan haben sich das Ja Wort gegeben und es war so traumhaft. Das ganze Fest, Sabines Kleid, das Paar und auch die Gäste. Die Stimmung war bombastisch und auch die Atmosphäre, sie haben auf einer alten Burg geheiratet, die Burg steht alleine auf einem Berg und drum herum ist nur grün und Wald, einfach herrlich. Okay, von vorne: Also erst mal haben die 180 Gäste eingeladen, Wahnsinn, ne! Ja, und diese Gäste kamen dann natürlich auch alle zur Kirche, dementsprechend war die Kirche, es war eine kleinere, brechend voll, was ja gut ist. Dann kam sie rein: Sabine in ihrem weißen Kleid und mit den Blumen im Haar. Sie sah so wunderschön aus und alle drehten sich zu ihr um und waren einfach nur entzückt von ihrer Anmut.
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Oh man, heute früh habe ich eine Lehrprobe und ich bin so mega aufgeregt, das kann ich euch nicht sagen! Ich zittere am ganzen Körper nicht zuletzt, weil ich mir schon die halbe Nacht Kaffee in die Birne geschüttet habe um wach zu bleiben. Ich muss mich heute wirklich konzentrieren, hoffentlich mach ich keinen Fehler, man bin ich ein Nervenbündel! Ich hab die Sachen nicht richtig drauf, muss ich gestehen und dazu hat man dann immer noch die Sorge, dass die doofen Kinder nicht mitmachen. Ich habe euch ja schon erzählt, dass ich besonderen Respekt habe vor der 8. Kasse und ratet mal wo die Lehrprobe gleich stattfindet? Jawoll, in der 8. Klasse! Was für eine Scheiße! Aber gut, da muss ich jetzt durch. Außerdem habe ich die Kinder ja vorgestern schon mit Gummibärchen bestochen, ich hoffe, die denken noch an meinen Bestechungsversuch. Morgen, das habe ich ihnen auch versprochen, lade ich sie auf ein Eis ein, aber eben nur, wenn sie auch brav waren und gut mitgemacht haben.
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Oh gut, die beiden haben sich wieder vertragen, aber das wurde ja auch Zeit. Immerhin sind sie sich fast zwei ganze Wochen aus den Augen gegangen und ich hatte schon echte Sorge, dass sie sich trennen würden. Aber dann kam der Stefan eines Tages bei Sabine wie ein reuiger Sünder angekrochen und hat ihr anscheinend glaubwürdig erklärt, dass nichts weiter passiert ist außer gucken. Und sie hat ihm geglaubt, sie sind sich in die Arme gefallen und es war wieder Friede, Freude, Eierkuchen und das ist ja auch gut so. Aber ich habe wirklich schon von vielen Fällen gehört, dass so etwas gar nicht so unproblematisch ist für Paare – also ich meine diese Junggesellen Abschiede und dass so das ein oder andere Paar sich deshalb auch echt schon getrennt hat. Ja, so spielt das Leben, wenn man halt nicht weiß oder zu spät merkt, was einem wichtiger ist, dann hat man wohl Pech gehabt.
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Oh ja, gestern gab es den Hammer schlimmen Streit zwischen Sabine und Stefan und zwar genau deshalb, wegen dem Junggesellen Abschied, genau wie sie es schon zuvor vermutet hatte, haben es die Jungs saumäßig übertrieben. Ja, das finde ich auch ziemlich scheiße, aber was willste machen? Anscheinend haben die Jungs dem Stefan so ein Separé geschenkt. Keine Ahnung was und ob was passiert ist, aber Sabine war total außer sich und aufgelöst. Sie meinte zu mir, dass sie zwar gewusst hätte, dass seine Kumpels so drauf sind, dass sie es ihm aber nie und nimmer zugetraut hätte, mitzumachen. Sie hätte wirklich von ihm erwartet, dass er diesen Schritt nicht macht. Auf jeden Fall hat Sabine dem Stefan jetzt sogar schon gedroht, die ganze Feier platzen zu lassen, aber das macht sie ganz bestimmt nicht, sie ist jetzt nur sauer – verständlicherweise – aber ich bin mir sicher, dass die beiden doch heiraten werden!
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Das ist doch nur was für Dorfbratzen und nichts für gestandene Damen aus der Stadt ;) Außerdem bekommt man dann doch meistens so ein eingeöltes langhaariges Monster geschickt, vor dem man sich eher ekelt, als dass man ihn heiß finden könnte.
Im Ernst, ich versteh es echt nicht, wie die Leute diese Typen buchen können und wie alle immer auf Teufel komm raus aus dem Junggesellen Abschied ganz zwanghaft was ganz besonderes machen wollen. Seltsam! Manche verkaufen dann ja auch so lustiges Zeugs wie zum Beispiel obs oder Kondome oder kleine Schnäpschen oder so, ja kann man alles machen, aber ist das denn wirklich lustig? Ich finde nicht. Naja gut, jedem das seine. Das Problem ist auch, dass Sabine sich echte Sorgen macht wegen des Junggesellen Abschieds von Stefan. Seine Jungs übertreiben es schon mal gerne und die gehen mindestens in ein Strip Lokal an dem Abend, das steht fest.
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... und es war einfach grandios, nicht nur, weil ich ihn als Trauzeugin organisiert habe, sondern auch, weil einfach so gute Stimmung war. Wir sind zu siebt losgezogen: Dabei waren Melanie, Claudia, Steffi, Jaqueline, Lena und natürlich Sabine und ich. Gestartet sind wir in der Cocktail Bar Cuba Cuba, von dort aus ging es weiter in eine nächste Bar und dann in einen Club, wir haben die ganze Nacht durchgestanzt und haben uns auch ehrlich gesagt ziemlich betrunken, aber gut, das muss auch mal sein, nicht wahr? Ja, es war toll! So einen gelungen Abend wünsch ich mir dann auch mal mit meinen Mädels, wenn es denn dann irgendwann auch mal bei mir so weit sein sollte. Aber einen Stripper oder so was, das wollten wir nicht, ich weiß nämlich, dass Sabine auf so was gar keinen Bock hat und ich finde es auch ziemlich billig um ehrlich zu sein.
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Wow, in zehn Wochen geht es schon los. In zwei Wochen da ist die Hochzeit von Sabine und Stefan und ich bin schon so gespannt, ich kann es kaum noch aushalten. Wenigstens steht mein Outfit schon mal, das ist ja auch nicht ganz unwichtig, denn schließlich stehe ich neben dem Brautpaar natürlich auch im Mittelpunkt, zumindest während der Messe. Hoffentlich vergesse ich nichts, die Ringe etc. Man bin ich nervös und ich muss auch noch eine Fürbitte halten, obwohl ich es hasse, vor anderen zu reden. Ja, ich weiß, als Lehrerin muss ich das tagtäglich, aber das ist auch was anderes, das sind ja auch Kinder und keine kritischen Erwachsenen. Naja, das krieg ich schon auch noch hin, wie so vieles in meinem Leben. Was soll ich ihnen den wünschen? Liebe und Frieden und einen Sack voll Erdnüsse? ;) nein quatsch, mir fällt schon noch was ein, ich frag einfach meine Mutter, die ist bewanderter in solchen Sachen und kann mir da bestimmt einen guten Tipp geben.
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22.09.2011 - Trost
Ich habe mit der Frau Kotaschka darüber gesprochen über meine Zweifel, ich habe mit ihr darüber gesprochen, dass ich Angst habe, keine gute Lehrerin zu sein. Ich muss dazu sagen, dass die Frau Kotaschka eine meiner ältesten und erfahrensten Kolleginnen ist und dazu finde ich sie noch sehr sympathisch, ja regelrecht mütterlich in ihrem Auftreten. Ich schüttete ihr also mein Herz aus beim Kaffee trinken nach der Schule und sie legte ihre Hand auf meine Schulter und sagte: Kind, ich weiß, wie du dich fühlst, ich war doch auch mal eine junge Lehrerin, auch wenn man sich das vielleicht nicht mehr vorstellen kann, ich kenne deine Probleme ganau, ich weiß, wie es ist. Allein das tat schon gut und dann sagte sie weiter: keiner im Kollegium denkt, du seist hier fehl am Platz, klar wissen wir alle und du selbst ja auch, dass du noch viel lernen musst, aber dafür ist das Referendariat ja da.
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Ich habe euch doch letzens von der Mathearbeit die ich hab schreiben lassen in der 7. Klasse. Die ist so schlecht ausgefallen, das glaubt ihr ja nicht, ich glaub, wir hatten einen Schnitt von 4,0. Ich muss die Arbeit wiederholen lassen, ganz zur Freude von der kleinen Sarah, die ja damals, an dem Tag der Arbeit wirklich verzweifelt war und gar nichts wusste. Sie hatte auch eine 6 in der Arbeit. Naja, vielleicht kann ich die Kinder ja für die nächste Arbeit besser vorbereiten, die steht schon jetzt am Donnerstag an. Ich hab sogar überlegt, dass ich mit den Kindern genau die Aufgaben, die dran kommen, nochmal minuziös durchrechne, natürlich mit anderen Zahlen, dann wird das schon besser hinhauen. Es war natürlich auch für mich nicht gerade toll, dass die Arbeit derart schlecht ausgefallen ist. Hoffentlich denken die anderen Lehrer und die Eltern der Kinder jetzt nicht, dass ich nichts drauf hätte.
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Heute habe ich mit den Kindern in der 7. Klasse eine Mathearbeit geschrieben bzw. ich habe sie eine Mathearbeit schreiben lassen. Es tut mir immer so leid, wenn ich sie dann an dem Morgen sehe, sie sind immer ganz nervös und haben wirklich Angst, das sehe ich in ihren Augen … Ich hatte zwar früher nie ein Problem mit Mathe, sonst hätte ich ja vermutlich auch kein Mathe studiert, aber ich weiß noch genau, wie es meinen Freundinnen erging. Zum Beispiel der Sabine, das ist die, die demnächst heiratet, die war auch immer mega nervös. Und dann fing heute mitten in der Arbeit die kleine Sarah auch noch an zu weinen. Das tat mir so leid und ich wusste gar nicht, was ich machen sollte. Ich bin dann kurz mit ihr raus, während ich natürlich eine andere Lehrerin kurz gebeten habe, die Aufsicht drinnen zu übernehmen. Denn ihr glaubt ja gar nicht, wie schon die kleinen Kinder abschreiben und spicken, echt wie die großen!
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Hallo mal wieder! Jetzt kann ich euch auch berichten, was los war zwischen den beiden: Also: der Mark hatte auf Saschas Geburtstagsparty mit Saschas Freundin rumgemacht. Krasse Sache ne, schon etwas dreist, finde ich. Und an der Party hat der Sascha wohl gar nichts mitbekommen, weil er sturzbetrunken war, er hat erst etwas mitbekommen, als er dann am nächsten Tag also in der Schule verarscht wurde und als die anderen ihm erzählten, dass seine Freundin ihm Hörner aufgesetzt hatte und das ausgerechnet mit dem hässlichen Mark – so nennt Sascha ihn - und ausgerechnet auch noch auf seiner eigenen Party. Ja daraufhin wisst ihr ja dann, was passiert ist. Sascha hat Mark voll eins auf die Nase gehauen und Mark hat sich gewährt. Ja, blöd nur, dass sie ihren Streit auf dem Schulgelände austragen mussten, denn so haben beide nun eine Verwarnung. Blöd gelaufen, sag ich mal. Aber so sind die Jungs halt.
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Was nur los war bei dem Streit? Keine Ahnung, ich versteh es echt nicht. Das ist wirklich eine seltsame Sache gewesen. Vielleicht erfahre ich ja mehr in der Lehrerkonferenz, die heute Abend stattfinden wird, mal sehen … Auf jeden Fall sahen die beiden Schläger sehr bedrückt aus, als sie aus dem Direktorenzimmer kamen vor ein paar Tagen. Sie hatten sich wohl eine satte Standpauke anhören können von Direktor Mayer. Mit dem ist nicht gut Kirschen essen, das habe ich auch schon gemerkt und ich weiß aus sicherer Quelle, dass er Schlägereien und prolliges Jugendverhalten auf den Tod nicht ausstehen kann. Ich denke, die Jungs haben ordentlich ihr Fett weggekriegt, vielleicht fliegen sie sogar von der Schule zumindest einer von den beiden. Wer weiß. We will see... Ich bin aber auch wirklich so ein neugieriger Mensch, ich wüsste nun wirklich zu gerne, was da los war bei den Jungs. Bald weiß ich mehr …
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Heute gab es auf dem Schulhof eine Schlägerei und die war echt nicht so ohne. Also ich meine damit keine kleine Rauferei zwischen 5. und 6. Klässlern, die gibt es ständig. Zwei Abiturienten haben sich geschlagen und zwar so, dass sogar Blut floss. Der eine zückte sogar noch ein Messer, aber dann kam auch schon eine ältere Kollegin von mir und die konnte den Streit dann, allerdings mit Hilfe von ein paar anderen starken Jungs, schlichten. Allerdings musste auch ein Notarzt kommen, denn Mark, so heißt der eine der Prügelknaben, der hatte sich eine heftige Platzwunde am Auge eingefangen. Sascha, der andere der beiden, hatte mehr Glück, denn er kam mit ein paar Kratern und Schrammen und Beulen davon. Ich hoffe, dass die Platzwunde an Marks Auge gut verheilt, denn sie sah echt ziemlich heftig aus. Morgen müssen die beiden, und das ist ja kein Geheimnis, morgen zum Direktor.
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